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Zalando wehrt sich gegen Undercover-Reportage bei RTL

Kein Schrei vor Glück!



Jens O. Brelle
16.06.2014

Der Online-Modehändler Zalando hat eine Einstweilige Verfügung gegen RTL erwirkt. Damit ist es dem Sender untersagt, einige Vorwürfe aus der Undercover-Reportage in der Sendung "RTL extra" erneut zu senden. In der Reportage wurde über die Arbeitsbedingungen im Logistikzentrum Erfurt berichtet. RTL hatte unter anderem behauptet, dass es dort 2012 einen Todesfall gegeben habe. Diese Unwahrheit wurde Zalando vom Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz schriftlich bestätigt. 

 

Die RTL-Reporterin Caro Lobig hatte sich als Mitarbeiterin bei Zalando eingeschlichen und über die Arbeitsbedingungen recherchiert. Die Undercover-Aktion ist jedoch aufgeflogen und hat schließlich zu Ermittlungen der Staatsanwaltschaft geführt. RTL hat angekündigt, sich gegen die Einstweilige Verfügung zu wehren, hat aber auch vorerst die Reportage aus der Mediathek entfernt.



 
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