• erweitert

  •  

 
 



US-Richter erlaubt grundsätzliche Datenherausgabe

Erlaubte Schnüffelei?!



Jens O. Brelle
26.05.2014

Ein US-Bundesrichter hat entschieden, dass US-Internetunternehmen wie Microsoft und Google die Daten seiner Kunden auch dann herausgeben muss, wenn es sich um Daten handelt, die außerhalb der USA, also zum Beispiel in Europa gespeichert sind. Die Entscheidung torpediert die Bemühungen der Unternehmen, ausländischen Kunden einen besseren Datenschutz zu bieten, da das jeweilige nationale oder Europäische Datenschutzrecht durch dieses Urteil einfach umgangen wird.

 

War zunächst noch ein internationales Rechtshilfeersuch notwendig, um an im Ausland gespeicherte Daten zu langen, können US-Behörden nun ohne weiteres auf die Daten zugreifen. Wie die Unternehmen und die Europäische Union in Zukunft mit den Folgen dieses Urteils umgehen werden, ist noch nicht klar. Derzeit fehlt es noch an der Umsetzung des europäischen harmonisierten Datenschutzrechts.



 
Zurück
 
Nächster Artikel

ARCHIV: Internetrecht (282)

Titel
 
Autor, Datum
 
Thema
 
Kommentare
Zugriffe


 
 
 
Page  01 02 03 04 05  of 05
 
Go to Page