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Microsoft verliert Patentstreit um Word

Verkaufsverbot?!



Jens O. Brelle
04.01.2010

Ab dem 11. Januar 2010 darf Microsoft Word in den betroffenen Fassungen (2003 und 2007) nicht mehr in den USA verkauft werden. Das hat ein Gericht mit einer einstweiligen Verfügung entschieden. Das kanadische Unternehmen i4i hatte wegen Patentverletzungen gegen den Softwareriesen geklagt und 290 Millionen Dollar Schadensersatz verlangt, die der Softwareriese nun auch zahlen muss. Microsoft hat angekündigt, alles zu tun, damit Word weiter verkauft werden kann. Die Beta-Version von Word 2010 sei jedoch nicht betroffen. Die einstweilige Verfügung geht zurück auf ein Jury-Urteil, das bereits Anfang August entschieden wurde.

 

Dieses Urteil bestätigte wiederum die Entscheidung des texanischen Bezirksgerichts vom Mai 2009. Experten vermuten, dass Microsoft versuchen wird, eine Eingung mit i4i zu erzielen, so dass Word weiter verkauft werden kann. Beide Unternehmen nutzen für ihre Textverarbeitungsprogramme die Technologie "Costum XML", mit der es möglich ist Dokumente zur Wiederherstellung in Computern zu klassifizieren. 



 
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