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Bushido - Indizierung von Sony Black rechtmäßig

Sony Black.



Maja-Marie von Heynitz
16.01.2017

Der Berliner Gangsta-Rapper Bushido veröffentlichte am 14. Februar 2014 "Sony Black"  und somit sein zwölftes Studioalbum.

 

Bushido - bereits bekannt für seine zahlreichen provokanten Texte, wurde auch sein neuestes Album "Sony Black" erneut durch die Bundesprüfstelle für Jugendgefährdende Medien genauer unter die Lupe genommen. Die Bundesprüfstelle entschied, dass auch "Sony Black" in die Liste der Jugendgefährdenden Medien aufgenommen wird.

 

Hiergegen reichte Bushido Klage ein. Diese Texte seien nicht jugendgefährend, denn ohnehin erreiche Busido nur seine eigenen Fans und diese seien vertraut mit den Eigenarten des Rappers und wissen um die provokanten Texte. Den Fans sei durchaus bewusst, dass es sich bei "Sony Black" um eine Kunstfigur handelt. Bushido kritisiert daher die Bundesprrüfstelle, die sich zu wenig mit dem "Kunstgehalt" des Albums ausseinander gesetzt habe.

 

Das VG Köln bestätigt jedoch die Indizierungsentscheidung der Bundesprüfstelle und hat die Klage von Bushido gegen die Indizierung abgewiesen.

 

Der Gesichtspunkt der Kunstfreiheit stehe der Indizierung nicht entgegen. Viele Inhalte der CD sind als jugendgefährdend einzustufen und könnten Jugendliche in ihrer Erziehung und Entwicklung gefährden.

 

Nach der Auffassung des VG sind demnach die Interessen des Jugendschutzes in diesem Fall höher zu gewichten als die Kunstfreiheit des Urhebers.



 
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