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ARD-Missbrauchs-Doku

Zuviel Realität!



Jens O. Brelle
12.01.2015

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass der ARD-Film "Die Auserwählten" in der bereits am 1. Oktober ausgestrahlten Fassung nicht mehr gezeigt werden darf. Der Film handelt vom systematischen Missbrauch von Schülern durch Lehrer an der Odenwaldschule. Die dort dargestellten Figuren seien zwar fiktiv, dennoch sahen sich zwei ehemalige Schüler dort zu realitätsnah dargestellt.

 

Schon im Vorwege wurden gegen die Ausstrahlung vorgegangen. Der Berliner Anwalt Christian Schertz hat nun für einen der Ex-Schüler ein Ausstrahlungsverbot erwirkt. Auch das Gericht sah in diesem Fall eine "schwere Persönlichkeitsrechtsverletzung" des Betroffenen.



 
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ARCHIV: Fernsehrecht (275)

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