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Wirbel um Werbevertrag von Scarlett Johansson

Zwischen den Fronten.



Jens O. Brelle
17.02.2014

Scarlett Johansson hat sich als neues Werbegesicht für Sodastream bei der Hilfsorganisation Oxfam nicht gerade beliebt gemacht. Ihr ehrenamtliches Engagement als Botschafterin hat sie bereits beendet. Zwar könnte man meinen, es geht hier ja nur um Wasser. Ganz so einfach ist es wohl aber nicht. Die Firma Sodastream lässt ihre Wasseraufbereiter in einer israelischen Siedlung im von Palästinensern beanspruchten Westjordanland herstellen.

 

Oxfam ruft schon seit mehreren Jahren zum Boykott von Produkten aus israelischen Siedlungsgebieten auf. Oxfam sah daher die Werbung der Schauspielerin als problematisch, betonte aber gleichzeitig, dass sie die politische Unabhängigkeit respektiere. Das Engagement der Schauspielerin sei jedoch eine fundamentale Meinungsverschiedenheit. Die Werbung für Sodastream wurde unter anderem beim Superbowl ausgestrahlt, dem Sportereignis der USA.



 
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