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Tom Cruise - Urteil im Streit um

Kopierwerk haftet nicht.



Jens O. Brelle
19.03.2012

Das Landgericht München I hat den Streit zwischen der US-amerikanischen Versicherung Fireman's Fund und der Münchener Firma Arri um die Schäden an einer Kopie des Films "Operation Walküre" entschieden. Nach dem Urteil der Richter gehen die Schäden nicht zu Lasten des Kopierwerks. Auf einer Kopie des Films war in der im Bendlerblock gedrehten Schlüsselszene ein wellenförmiger Schleier zu sehen. Die Kopie war so unbrauchbar, dass die Szene komplett neu gedreht werden musste.

 

Dafür entstanden Kosten in Höhe von 300.000 Euro. Die Kosten dafür übernahm die Versicherung Fireman's Fund, jedoch nahm sie anschließend das Kopierwerk Arri in Regress. Dort waren die Filmspulen entwickelt worden. Das LG München konnte jedoch nach der Zeugenbefragung keinen Vorsatz erkennen und auch ein vom Gericht in Auftrag gegebenes Sachverständigengutachten konnte nicht klären, wo und wie der Schaden entstanden ist. Der Film mit Tom Cruise in der Hauptrolle wurde 2007 gedreht.

Pressemitteilung des LG München 1 v. 08.03.2012



 
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