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Sixt-Werbung mit Berlusconi verboten?

Neuland für Silvio?



Jens O. Brelle
01.07.2013

 

Der Autovermieter Sixt ist für seine witzige und provokante Werbung bekannt. Auch im Fall von Silvio Berlusconis Verurteilung im sogenannten Ruby-Prozess hat es sich der Autovermieter nicht nehmen lassen, das aktuelle Geschehen in einer Werbekampagne aufzunehmen. Und so sieht man das Konterfei Berlusconis mit der Unterschrift "7 Jahre einsitzen? (Für € 4,5 Millionen)" neben einem Mercedes Cabrio mit der Unterschrift "1 Tag zweisitzen! (Für € 143,-/Tag unter sixt.de". Geschaltet wurde die Anzeige in großen Tageszeitungen und natürlich auch auf der Facebook-Seite von Sixt.

 

Und wer sich fragt, wie Sixt auf 4,5 Millionen Euro kommt, dem sei gesagt, dass sich Berlusconi die Dienste der damals minderjährigen Prostituierten Ruby angeblich diese Summe hat Kosten lassen. Auch unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde in der vergangenen Woche unfreiwillig zum Sixt-Werbemotiv. Der Autovermieter griff ihre Aussage "Das Internet ist für uns alle Neuland" auf und platzierte Angela Merkel vor einem Geländewagen. Darunter war dann zu lesen "Für alle, die #Neuland entdecken wollen."



 
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