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Google Book-Settlement von US-Gericht verboten

Aus und vorbei?!



Jens O. Brelle
28.03.2011

Nach einem jahrelangem Streit hat der New Yorker Richter Denny Chin das Google Book Settlement vorerst verboten. Damit kippte der Vergleich, der zwischen Google und amerikanischen Autoren und Verlegern geschlossen wurde. Google wollte für die Zahlung von 125 Millionen das Recht haben, ohne Einholung von Genehmigungen, Bücher einzuscannen und online zu stellen. Auch deutsche Bücher wären davon betroffen gewesen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich stets gegen das umstrittene Buchprojekt ausgesprochen. Auch deutsche Verlage und Autoren äußerten sich immer wieder kritisch über den Vergleich.

 

In seiner Urteilsbegründung bezog sich der Richter auch auf die Bedenken aus Deutschland. Er zeigte jedoch auch eine Weg auf, der die Annahme des Vergleichs ermöglichen würde. Bislang müssen die Rechteinhaber der Verbreitung ihrer Werke durch Google ausdrücklich widersprechen. Chin schlug vor, dass Google sich die Zustimmung von jedem Rechteinhaber einzeln einholen sollte. Ob Google diesen Vorschlag annimmt, ist noch unklar. Ein neuer Termin soll am 25. April stattfinden.



 
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