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Bauer-Verlag setzt sich gegen

Anders entschieden!



Jens O. Brelle
23.04.2012

Das Jugendmagazin "Spiesser" ist der "Bravo" schon lange ein Dorn im Auge. Nicht nur, dass es auf die gleiche Zielgruppe abzielt, es liegt auch noch kostenlos an Schulen aus. Seit über einem Jahr streitet sich der Bauer Verlag daher mit dem Spiesser vor verschiedenen Gerichten. Besonders die Werbung mit der von der IVW gezählten Auflage von über 700.000 Exemplaren ging Bauer gegen den Strich. Denn nicht alle Schulen geben das Magazin an ihre Schüler weiter.  Doch Im vergangenen Jahr entschied das Landgericht Hamburg, dass gegen die Werbung des Spiessers nichts einzuwenden ist.

 

Ganz anders sah das nun aber das Landgericht München. Nach diesem Urteil darf der Spiesser nur noch mit diesen Auflagezahlen werben, wenn die Schüler tatsächlich einen Zugang zu der Zeitung haben, außerdem müssen Schulen der Verteilung des Magazins ab sofort zustimmen. Mittlerweile wirbt der Spiesser bei seinen Anzeigenkunden mit den AWA-Zahlen, bzw. der Druckauflage und diese liegt bei 500.000 gedruckten Exemplaren. Das Urteil des LG München ist noch nicht rechtskräftig.



 
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